Skip to main content
 
Versorgung  • Rosa Beilage 1/2011

Todesursache Tabak

01. März 2011

Neue Informationen der Deutschen Konferenz für Tabakkontrolle.

 

(ab). Die Vorträge, die bei der 8. Deutschen Konferenz für Tabakkontrolle im Dezember 2010 im Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg gehalten worden sind, können jetzt in Kurzform im Internet nachgelesen werden. Die Deutschen Konferenzen für Tabakkontrolle werden jährlich vom WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle in Zusammenarbeit mit dem „Aktionsbündnis Nichtrauchen“ veranstaltet. Sie dienen dem Erfahrungsaustausch über erfolgreiche Maßnahmen zur Verminderung des Tabakkonsums in Deutschland. U. a. werden Aktionen auf lokaler Ebene vorgestellt und die Marketing-Strategien der Tabakindustrie beleuchtet.

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation sterben weltweit jährlich vier Millionen Menschen vorzeitig an den Folgen des Zigarettenkonsums. Allein in Deutschland sind es pro Jahr 110.000 bis 140.000 Menschen. Um dem Problem zu begegnen, errichtete die WHO weltweit Kollaborationszentren für Tabakkontrolle ein. Das Heidelberger Zentrum ist eines von zweien in Europa. Das zweite befindet sich in Bilthoven (Niederlande). Das „Aktionsbündnis Nichtrauchen“ setzt sich seit knapp 20 Jahren dafür ein, die Erkenntnisse über die Schädlichkeit des Rauchens politisch umzusetzen und den Schutz von Passivrauchen gesetzlich zu verankern.

Zu finden sind die – meist ansprechend als Powerpoint-Präsentationen gestalteten – Vorträge auf der Homepage des Deutschen Krebsforschungszentrums: www.dkfz.de/de/tabakkontrolle. Dort klicken Sie auf „Veranstaltungen“ und kommen zu „Deutsche Konferenzen für Tabakkontrolle“. Hier finden Sie die Präsentationen zu Themen wie „Tabakprävention bei Kindern“ oder „Tabakentwöhnung“, die direkt den psychotherapeutischen Alltag tangieren.

Weitere Informationen: www.dkfz.de