die KBV meldet gestern in ihrem Rundbrief, dass eine Verbesserung für PP/KJP beim Ablauf einer Krankenhauseinweisung bzw. einer Krankenbeförderung umgesetzt wurde: Seit dem 1. Oktober kann die EBM-Ziffer 01416 auch von von Psychologischen PsychotherapeutInnen sowie Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInn<wbr />en abgerechnet werden (ca. 60 Euro pro Stunde Abwesenheit). Für Sie anbei die wichtigen Informationen aus dem KBV-Newsletter vom 11.11.2018:
Der Gemeinsame Bundesausschuss hat am 15. Oktober 2018 das lange erwartete Gutachten zur Bedarfsplanung veröffentlicht. Für eine Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung lässt das Gutachten nicht den Raum, den sich der DGVT-Berufsverband gewünscht hat: der G-BA sieht einen weiteren Bedarf für bundesweit nur 2400 neue Praxen.
Das Jugendalter und die frühen Jahre des Erwachsenenalters sind eine Zeit, in der viele Veränderungen stattfinden, z. B. Schulwechsel, Studium, Jobsuche, Auszug aus dem Elternhaus. Solche aufregenden Zeiten führen häufig auch zu Stress, Unsicherheit, zusätzlichem Druck. Viele Jugendliche leben auch in Gebieten, die von humanitären Notlagen wie Konflikten und Naturkatastrophen betroffen sind. Junge Menschen, die in solchen Situationen leben, sind besonders anfällig für psychische Probleme. Der …
Der aktuelle „Gesundheitsreport“ der Techniker Krankenkasse zeigt, dass die Hälfte aller Erwerbstätigen vor Erreichen des gesetzlichen Renteneintrittsalter aus dem Beruf ausscheidet. Bei nahezu 50 Prozent der Personen, die Erwerbsminderungsrente bezogen, war die Hauptursache psychische Erkrankungen. Lediglich ein Drittel der Bezieher*innen von Erwerbsminderungsrente nahm zuvor an einer Rehabilitationsmaßnahme teil. Die DGVT ruft alle Arbeitgeber, Kassen und die Gesundheitspolitik auf, ihr …
Seinen Ursprung hat der Kindertag in der neunten Vollversammlung der Vereinten Nationen, die am 21. September 1954 ihren Mitgliedsstaaten die Einrichtung eines weltweiten Kindertages empfohlen hatte, das konkrete Datum aber den Staaten selbst überließ. Die Bundesrepublik Deutschland wählte den 20. September. Dieser Tag soll die Kinder in den Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit rücken.
Die geänderte Bundesbeihilfeverordnung enthält einige neue Regelungen, die für die Psychotherapie relevant sind, u.a. wurde neu eine Akutbehandlung eingeführt.
Ein Zwiegespräch zur Telematikinfrastruktur zwischen Nina Engstermann und Gerd Per (beide niedergelassen in eigener Praxis in NRW) bildet die Ambivalenz unserer Mitglieder im Praxisalltag ab.
Die Krankenkassen hatten Ende 2017 veranlasst, dass künftig auch Termine für probatorische Sitzungen durch die TSS vermittelt werden sollen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) ist dieser Forderung zwar entgegengetreten, doch das angerufene Bundesschiedsamt hat zugunsten der Krankenkassen gegen die Stimmen der KBV entschieden, dass die TSS künftig auch probatorische Sitzungen (zur Einleitung eine Richtlinienpsychotherapie) vermitteln sollen.
Im Juli dieses Jahres ist – nach rund dreijähriger Arbeit und Auswertung von rund 3 000 Studien – der Abschlussbericht des IQWiG zur Systemischen Therapie als Psychotherapieverfahren bei Erwachsenen erschienen. Nach der wissenschaftlichen Anerkennung durch den Wissenschaftlichen Beirat 2008 war dies der nächste Meilenstein für die Systemische Therapie auf dem Weg zur Kassenzulassung. Die DGVT wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss um eine Stellungnahme gebeten.