Die zukünftige Gesundheitsversorgung wird sich in allen Feldern, auch in der Psychotherapie, immer stärker an Behandlungs-Leitlinien orientieren. Eine wesentliche Schaltstelle stellt dabei die Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) dar, die die Entwicklung und Qualifizierung von Leitlinien zu einem ihrer Schwerpunktthemen gemacht hat.
Seit dem 27. März 2006 liegt das Gutachten des WBP (Wissenschaftlicher Beirat Psychotherapie) vor, in dem Hypnotherapie für bestimmte Indikationen als wissenschaftlich anerkannte Methode empfohlen wird.
Der diesjährige EABCT-Kongress fand in Paris statt und war wie in den letzten Jahren sehr gut besucht: mit insgesamt über 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeigte sich sehr eindrücklich, welche große Rolle kognitiv-behaviorale Ansätze aktuell für die Versorgung von Menschen mit psychischen Störungen spielen.
Interessierte ZuhörerInnen bei der Eröffnungsveranstaltung der 15. Workshoptagung der DGVT im Jahr 2005 erinnern sich vielleicht an die umfangreichen und spannenden Inhalte im Vortrag von Dr. Ulrike Willutzki zum Thema "Berufliche Entwicklung von PsychotherapeutInnen – Irrwege, Umwege und Königswege". Eine Weiterentwicklung der vorgetragenen Ergebnisse und Inhalte konnten in Dortmund 15 TeilnehmerInnen im ersten Lehrgang "Fortbildung in Psychotherapie-Supervision (DGVT)" für sich nutzen.
Die Europäische Kommission hat heute die Entscheidung des Rates und des Parlamentes begrüßt, 2007 zum "Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle" auszurufen.
Über 20 Vertreter der verschiedenen Verbände aus den Blöcken der AGR, AGP und Allianz traten zusammen, um mögliche verbandsübergreifende Kooperation auszuloten.
Die Europäische Dienstleistungsrichtlinie zielt auf die Schaffung eines einheitlichen Europäischen Binnenmarktes, auf den freien Markt von Waren und Dienstleistungen. Sie ging als Entwurf im Januar 2004 von der Kommission an das Europäische Parlament (EP).
Die europäische ministerielle WHO-Konferenz Psychische Gesundheit hat im Januar 2005 ein starkes politisches Engagement zur Bekämpfung psychischer Krankheiten gefordert.