Im Vorfeld gab es mehrere Protestbriefe und Stellungnahmen gegenüber der Selbstverwaltung, die auf die Problematik des angemessenen Honorars für Psychotherapeuten aufmerksam gemacht haben.
Die Ergebnisse einer Umfrage im Juni durch das Institut für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie der Universität Köln, dessen Direktor Prof. Dr. med. Karl Lauterbach ist, zu den Wartezeiten bei der Terminvergabe bei „gesetzlich“ und „privat“ Versicherten riefen das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) auf den Plan.
In Baden-Württemberg will die Kassenärztliche Vereinigung weg von der bisherigen Verwaltungskostenumlage – geplant ist ab 2009 ein Infrastrukturbeitrag.
Am 19. und 20. September 2008 fand in Berlin Mitte ein Expertenhearing der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) und der AV (DGVT-AusbildungsVerbund) zum Thema „Perspektiven der Psychotherapieausbildung“ statt, zu dem sich rund 60 Interessierte eingefunden hatten. Begrüßt wurden sie von Armin Kuhr, dem Organisator der Tagung, und für den DGVT-Vorstand von Heiner Vogel.
Aufgerufen zur Demonstration, die am 19. September in Berlin stattgefunden hat, hatte die freie Ärzteschaft (FÄ) und die Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP). Unter dem Motto „Diese Politik macht krank“ protestierten die PatientInnen und ÄrztInnen für den Erhalt der wohnortnahen Versorgung und gegen die Zentralisierung der Gesundheitsversorgung.
Der Bundestag hat am 26.9.2008 den Ausbau der Kinderbetreuung beschlossen (Drucksache 16/10173). Für jedes 3. Kind in Deutschland unter 3 Jahren soll es in Zukunft einen Krippen- oder Tagespflegeplatz geben. Dieses Ziel will die Bundesregierung bis zum Jahr 2013 erreichen.
Das DIMDI hat die endgültige Fassung der ICD-10-GM Version 2009 (Internationale Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, German Modifikation) auf seinen Internetseiten veröffentlicht. In die neue Version flossen über 60 Vorschläge aus Fachgesellschaften und von Fachleuten aus Ärzteschaft, Krankenkassen und Kliniken ein.
Der Welttag für Seelische Gesundheit wurde von der World Federation for Mental Health (WFMH) mit Unterstützung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 1992 ins Leben gerufen.
Mehr als jeder vierte Erwachsene in Europa leidet mindestens einmal im Leben unter einer psychischen Störung. Die am meisten verbreiteten Störungen sind Angst und Depression. Bis 2020 könnten Depressionen in den Industriestaaten zur zweithäufigsten Krankheitsursache werden, erklärte Prof. Dr. Rainer Richter, …
Das Bundessozialgericht (BSG) hat mit Urteil vom 6.2.2008 den Rechtsanspruch von Versicherten auf psychotherapeutische Behandlung bei Psychotherapeuten, mit denen sie „in ihrer nicht deutschen Muttersprache kommunizieren können“, verneint und einen entsprechenden Antrag auf Ermächtigung einer Psychologischen Psychotherapeutin abgelehnt.