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Angestellte und Beamte

Tagungsbericht zum Symposium „Weiterentwicklung des Psych-Entgeltsystems“ der BPtK am 23. 6. 2016 in Berlin

Im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen auf diesem gut besuchten Symposium stand der Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit zur Weiterentwicklung der Versorgung und Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (Psych-VVG). [1]

Von eigentlich allen Vortragenden wurde der Referentenentwurf als mutiger Schritt in eine im Grundsatz richtige Richtung gewürdigt. Alle waren sich aber auch darüber einig, dass er an vielen Stellen noch zu schwammig sei und …

Berichte

Entschädigung für ehemalige Heimkinder in Behinderteneinrichtungen und Jugendpsychiatrien

Nach jahrelangem Bemühen um die Anerkennung des Leids und Unrechts, das ehemalige Heimkinder in Behinderteneinrichtungen und Jugendpsychiatrien in Deutschland erleben mussten, gab es am 16.06.2016 eine Einigung der Ministerpräsidenten der Länder mit der Bundesregierung auf eine Entschädigung. Die Reaktionen auf die Einigung waren allerdings erwartungsgemäß gemischt. Während die Bundesbehindertenbeauftragte und die behindertenpolitischen SprecherInnen der CDU und SPD die Einigung als einen Erfolg …

Gesundheitspolitik

„Bundesdraußenhaltgesetz“ – Massive Kritik Betroffener am geplanten Bundesteilhabegesetz[1]

In Deutschland leben mehr als zehn Millionen Menschen mit Behinderung, davon sind 7,5 Millionen Schwerbehinderte. Für sie hat die Bundesregierung nach jahrelanger Diskussion nun das Behindertenrecht reformiert. Das Ergebnis liegt als Referentenentwurf für ein Bundesteilhabegesetz – BTHG vor (vgl. den entsprechenden Beitrag in dieser Ausgabe). Doch das BTHG bleibt offenbar weit hinter den - zugegebenermaßen hohen - Erwartungen der Betroffenen zurück. Nicht zuletzt wegen der Hochrangigkeit des …

Gesundheitspolitik

Kleine Anfrage der GRÜNEN zu Arbeitsbedingungen und psychischen Belastungen

(am). Der Arbeitsplatz stellt für die meisten Menschen eine wichtige Quelle für Bestätigung und Anerkennung dar. Darüber hinaus wird Arbeit häufig als sinnstiftend erlebt und ist damit eine wichtige positive Ressource für die psychische Gesundheit. Auf der anderen Seite haben sich in den letzten Jahren durch die fortschreitende Digitalisierung viele Veränderungen sowohl im Privatleben als auch am Arbeitsplatz ergeben. Viele Abläufe werden zwar flexibler und schneller, aber die zunehmende …

Psychiatrie

Der freie Wille und der Zwang in den PsychKG-Entwürfen aus Sicht einer psychiatrie-erfahrenen Juristin[1]

Am 26. Januar 2016 wurde vom Berliner Senat ein Entwurf des Berliner PsychKG in das Abgeordnetenhaus von Berlin eingebracht. Man muss kein Hellseher sein, um vorherzusehen, dass dieser Entwurf mehr oder weniger so vom Abgeordnetenhaus verabschiedet wird, da viele politische Kräfte und Akteure des Psychiatriesystems darauf drängen, eine eindeutige Gesetzesregelung herbeizuführen. Aus Sicht vieler Betroffenenverbände ist bedauerlich, dass mal wieder ein Gesetz erlassen werden soll, in dem nach § …

Gesundheitspolitik

TK-Gesundheitsreport 2016

(am) Ende Juni veröffentlichte die Techniker Krankenkasse (TK) ihren Gesundheitsreport 2016. Schwerpunktthema war diesmal „Gesundheit zwischen Beruf und Familie“. In diesem Zusammenhang wurde insbesondere die Kohorte der 30- bis 44-Jährigen betrachtet. Diese, häufig als Sandwich-Generation bezeichnete Altersgruppe ist besonderem Stress ausgesetzt, da sie neben dem Beruf oft auch noch Kinder und teilweise die eigenen Eltern versorgen müssen. Dies schlägt sich auch in den Fehltagen wieder. Zwar …

Berichte

Bildungsbericht 2016 fordert Ausweitung der Schulsozialarbeit

(wd). „Bildung in Deutschland“ ist ein indikatorengestützter Bericht, der das deutsche Bildungswesen als Ganzes abbildet und von der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung bis zur Weiterbildung im Erwachsenenalter reicht. Der aktuelle Bericht legt den Fokus auf das Thema „Bildung und Migration“ und greift damit das Schwerpunktthema des 1. Bildungsberichts aus dem Jahr 2006 wieder auf.

Auch wenn die Schulsozialarbeit als Kapitel oder Überschrift im neuen Bildungsbericht nicht vorkommt, …

Migration

Mehr Schutz in Flüchtlingsunterkünften - Bundesinitiative „Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften“ veröffentlicht gemeinsame Mindeststandards

(wd). Unter dem Dach der Bundesinitiative „Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften“ haben das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend  (BMFSFJ) und UNICEF gemeinsam mit einem breiten Netzwerk von Partnern, u.a. auch mit dem Paritätischen Gesamtverband, „Mindeststandards zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen in Flüchtlingsunterkünften“ erarbeitet.

Diese am 27.7.16 veröffentlichten Mindeststandards sollen als Leitlinien für die Erstellung und …

Migration

Gesundheitskarte für Flüchtlinge – ein Trauerspiel

Die Einführung der Gesundheitskarte für Flüchtlinge wird von vielen Kommunen und Ländern verweigert. Inzwischen haben sich neben Bayern und Sachsen auch Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt gegen die Einführung der Gesundheitskarte (Chipkarte) entschieden. Da bei der Einführung der Gesundheitskarte ein bundesweiter Standard fehlt, bleibt die Gesundheitsversorgung von Asylbewerbern in Deutschland völlig uneinheitlich.

Selbst in Bundesländern, in denen eine …

Aktuell

Rosa Beilage zur VPP 3/2016 erschienen

In unserer Rosa Beilage finden Sie - wie immer - Aktuelles aus der psychosozialen Fach- und Berufspolitik