Am 19. Januar 2014 hat sich Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe für ein Verbot organisierter Selbsttötung ausgesprochen und angekündigt, dass es in diesem Jahr ein neues Gesetz zur Sterbehilfe geben könnte. Bundesjustizminister Heiko Maas hat sich bereits dafür ausgesprochen, ein geplantes Gesetz zur Sterbehilfe über Fraktionsgrenzen hinweg im Bundestag zu erarbeiten. Hintergrund ist, dass der Gesetzentwurf zur Strafbarkeit der gewerbsmäßigen Förderung der Selbsttötung im letzten Jahr an …
(kb). Der BGH hat Anfang Februar in einem Urteil entschieden, dass erwachsene Kinder auch dann für die Heimkosten ihrer pflegebedürftigen Eltern aufkommen müssen, wenn sie seit Jahren keinen Kontakt mehr zueinander hatten. Obwohl 40 Jahre kein Kontakt zwischen Vater und Sohn bestand, muss ein heute 60-jähriger Pensionär für die Heimkosten seines Vaters in Höhe von 9022,75 Euro aufkommen. Dieses Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs wird weitreichende Folgen haben und wird in den Medien derzeit …
(wd). Die Krankenkassen haben 2012 mehr Geld für Primärprävention und Gesundheitsförderung ausgegeben als gesetzlich gefordert, aber deutlich weniger als 2011. Laut Präventionsbericht des GKV-Spitzenverbandes und des Medizinischen Dienstes der GKV 2013 hat die GKV 2012 rund 238 Millionen Euro oder 3,41 Euro pro Versichertem ausgegeben, 2011 waren es noch 270 Millionen Euro oder 3,87 Euro pro Versichertem. Gesetzlich vorgeschrieben waren bislang 2,94 Euro/Versichertem.
Raus aus der Klinik, die Menschen von innen verstehen und kennenlernen – das hat Klaus Dörner immer gereizt. Am 22. November 2013 wurde er 80 Jahre alt. Wie kaum ein zweiter verkörpert er die Psychiatrie-Reform: die erste Tagesklinik, die erste Angehörigengruppe – Klaus Dörner hat sie mitinitiiert. In Gütersloh hat er gezeigt, wie man die Langzeitbereiche der Landeskrankenhäuser auch gegen den Widerstand der Verwaltung auflösen kann. Gleichzeitig hat er immer publiziert. Mit Ursula Plog schrieb …
Statement von Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes anlässlich der Präsentation des Armutsberichts 2013 in der Bundespressekonferenz am 19.12.2013
Sehr geehrte Damen und Herren,
zum dritten Mal legt der Paritätische Ihnen heute seinen Armutsbericht für Regionen in Deutschland vor. Der Schwerpunkt liegt wie immer auf der Identifizierung von längerfristigen Trends. Mittlerweile können wir dabei auf Daten von 2005 bis 2012 zurückgreifen. Damit lässt sich …