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DGVT

7. DGVT-Interview mit Bernhard Scholten

geführt am 15. April 2019 in Landau von Steffen Fliegel

Der DGVT-Vorstand hat beschlossen, in loser Reihenfolge Interviews mit frühen Förderern des Verbandes und der Verhaltenstherapie zu führen. Damit sollen zum einen lange und einflussnehmende Mitgliedschaften gewertschätzt werden. Zum anderen sollen aber die heutigen Mitglieder mehr über die Historie, die Wurzeln und die zum Teil sehr spannungsgeladenen Entwicklungslinien der DGVT erfahren.

STEFFEN FLIEGEL wurde vom Vorstand gebeten, die …

DGVT

Europäischer Gerichtshof: Arbeitszeit muss genauer erfasst werden* - Überstunden, die nicht gezählt werden?

In vielen Berufen des Gesundheits- und Sozialwesens kommen Beschäftigte früher und gehen später, um bei der viel zu dünnen Personaldecke ihre Arbeit überhaupt bewältigen zu können. Einige Minuten täglich können sich am Ende des Monats schnell zu zahlreichen nicht erfassten Stunden addieren, die entsprechend weder bezahlt noch durch Freizeit ausgeglichen werden. Nicht erfasste Überstunden soll es nach dem am 14. Mai ergangenen Urteil des Europäischen Gerichtshofs zukünftig nicht mehr geben. In …

DGVT

Die Katze ist (halb) aus dem Sack: Wird es eine PsychPVminus? [1]

typo3/#_ftn1Jetzt wird es ernst für die Personalausstattung in der Psychiatrie und Psychosomatik Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat Mitte Mai das Stellungnahmeverfahren zum Entwurf einer Richtlinie zur Personalausstattung in Psychiatrie und Psychosomatik eröffnet. ver.di gehört zu den Organisationen, die zu einer Stellungnahme bis zum 14. Juni aufgefordert wurden. Im Rahmen des Verfahrens wird es am 7. August eine öffentliche Anhörung geben. Am 19. September soll die Richtlinie …

DGVT

Ärzt*innen in ver.di: Patientenwohl vor Profit[1]

typo3/#_ftn1Bei ihren Entscheidungen sollte nur das Patient*innenwohl zählen, nicht die Einnahmen des Krankenhauses. Deshalb unterstützen Ärzt*innen in ver.di den Codex „Medizin vor Ökonomie“.

Erst vor ein paar Tagen hat sie wieder hautnah mitbekommen, wie ein Belegarzt eines Krankenhauses einen alten Herrn mit Herzschwäche abgewiesen hat. Der Rettungsdienst sollte weiterfahren und ihn ins Uniklinikum bringen, so die Ansage. Der Grund: Der Verdacht lag nah, dass der Patient unter einem …

DGVT

GESUNDHEITSPOLITISCHE NOTIZEN

Pflegekammerkonferenz ab Juni 2019

Mitte März 2019 haben Vertreter*innen der Landespflegekammern aus Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein bekannt gegeben, dass ab Juni 2019 eine bundesweite Pflegekammerkonferenz ihre Arbeit aufnehmen soll. An dieser können künftig alle Landespflegekammern teilnehmen, deren Unabhängigkeit durch Eigenfinanzierung und eine umfängliche Mitgliederstruktur gewährleistet ist. Institutionen, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, bleibt die …

DGVT

„Wir leisten uns Akten auf zwei Beinen“[1] – Digitalisierung im Gesundheitswesen

Deutschland hechelt hinterher: Im G+G-Interview erklärt E-Health-Expertin Professorin Dr. Sylvia Thun, warum es bei der Digitalisierung unseres Gesundheitswesens nur langsam vorangeht – und ein im Keller aufbewahrter Arztbrief zwar sicherer, aber auch ziemlich nutzlos ist.

Frau Professorin Thun, wenn Sie zum Hausarzt müssen, dann  haben Sie sicher immer einen bunten Papierhefter dabei?

Sylvia Thun: (lacht) Wenn Sie den bunten Hefter meinen, in dem ich Arztbriefe und andere Unterlagen …

Aktuell

Prekäre Situation in den Kliniken muss verbessert werden

DGVT ruft zur Beteiligung an Ver.di-Versorgungsbarometer Krankenhauspsychiatrie auf.

Die Gewerkschaft Ver.di bereitet derzeit einen bundesweiten Aktionstag zur Situation der Krankenhauspsychiatrie am 10. September 2019 vor. Hintergrund sind die Pläne des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), im September neue Richtlinien zur Psychiatrie-Personalverordnung (PsychPV) zu veröffentlichen. Um auf die tatsächliche Lage aufmerksam zu machen, ruft die Gewerkschaft noch bis zum 16. August zur Teilnahme …

Aktuell

DGVT-Newsletter - Ausgabe 5/2019

 

Aktuell

Mindeststandards im Digitalen Versorgungs-Gesetz nicht ausreichend

Die DGVT sieht durchaus Chancen in der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Der Maßstab muss dabei aber allein ein zusätzlicher Nutzen für die Patient*innen sein.

Aktuell

Opfer brauchen langfristige Sicherheit und flächendeckende Angebote - DGVT begrüßt Fortführung des Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich

Im Haushaltsentwurf der Bundesregierung für das Jahr 2020 ist eine Fortführung und Aufstockung der Finanzierung des „Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich“ vorgesehen, aus dem Hilfen für Betroffene sexualisierter Gewalt finanziert werden können. Laut einer Information des Bundesfamilienministeriums sind bislang rund 11.500 Anträge eingegangen, die verfügbaren Mittel sollen von 28,4 Mio. Euro im Jahr 2019 auf 45,4 Mio. Euro aufgestockt werden.