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Rosa Beilage 2/2010

Die solidarische Krankenversicherung: Ladenhüter oder Zukunftsmodell? – IKK e.V. -Veranstaltung zur Finanzreform der GKV [1]

Am 25. März hat der IKK e.V., die politische Interessenvertretung der meisten Innungskrankenkassen, zum Thema „Die solidarische Krankenversicherung: Ladenhüter oder Zukunftsmodell?“ eine Fachveranstaltung durchgeführt. Dabei ging es um das Pro und Contra einer grundlegenden Finanzreform und ihrer Perspektive. Die Argumente von Wissenschaftlern für die eine wie die andere Richtung liegen auf der Hand. Dann kommt die Politik und kommentiert. Koalition und Opposition erklären, was sie wollen bzw. …

Rosa Beilage 2/2010

Der Arzt im Wandel: Beruf statt Berufung [1]

Bei der zentralen Veranstaltung zur Zukunft der Niedergelassenen auf dem Hauptstadtkongress am 7. Mai haben VertreterInnen von Politik und Ärzteschaft über den Wandel des Arztberufes und die zukünftige Ausrichtung der Gesundheitspolitik diskutiert. Auf dem Podium im Berliner ICC saßen Dr. Andreas Köhler, Vorsitzender des Vorstands der KBV, Dr. Cornelia Goesmann, Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, Dr. Daniel Rühmkorf, Staatsekretär im Brandenburgischen Ministerium für Umwelt, Gesundheit und …

Rosa Beilage 2/2010

Vergütung 2010 und Konvergenzregelungen [1]

  • Modifizierter Beschluss des Bewertungsausschusses ab 1.7.2010
  • Keine Änderung innerhalb der Zeitkapazitätsgrenzen
  • Konvergenzregel fortgeschrieben – bisherige Umsetzung in den Ländern

(...). Die in der Honorarreform 2009 (siehe hierzu auch Rosa Beilage 1/2010, Seite 38 f.) angelegte Struktur, nämlich Morbiditätsbezo­gene Gesamtvergütung – Vorwegabzug (u.a. für freie Leistungen mit festem Punktwert und ohne Mengenbegrenzung)= Summe, die für die RLV zur Verfügung steht, hat zu einer üblichen …

Rosa Beilage 2/2010

Therapie zwischen Laissez-Faire und Umerziehung

Ist der Einsatz von Hausaufgaben in der Psychotherapie sinnvoll? Eine Debatte

In ihrem Beitrag im Deutschen Ärzteblatt PP (Vgl. Deutsches Ärzteblatt PP, Heft 1/10):

„Hausaufgaben in der Psychotherapie: Noch unentdecktes Potenzial“ erläutert Dr. phil. Marion Sonnenmoser die positiven Effekte, die durch den Einsatz von Hausaufgaben in der Therapie erreicht werden können:

Durch die Beschäftigung mit den Hausaufgaben würde sich der Patient oftmals erst seiner problematischen Kognitionen oder …

Rosa Beilage 2/2010

Bericht vom Treffen der ,Fachgruppe Niedergelassene’

Auf dem unlängst vergangenen DGVT-Kongress in Berlin kamen die Aktiven der Fachgruppe 'Niedergelassene' seit längerem mal wieder zu einem persönlichen Treffen zusammen. In den letzten Jahren fanden solche Treffen eher sporadisch und in kleineren Runden statt. Diese Fachgruppen-Treffen sollen nun wieder regelmäßig stattfinden. Dort sollen wichtige Themen und Trends aus dem Niedergelassenen-Bereich zur Verbesserung der ambulanten Versorgung aufgearbeitet werden, um sie stärker in die DGVT …

Rosa Beilage 2/2010

ZI-Studie Praxiskosten

Mittlerweile haben einige KollegInnen Post durch das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (ZI) erhalten. Im Rahmen einer Zufalls-Stichprobe von mehreren tausend Vertragsärzten und Vertragspsychotherapeuten, darunter 700 Psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und ärztliche Psychotherapeuten, erhebt das ZI die Investitions- und Betriebskosten von Praxen in den Jahren 2006, 2007 und 2008. Die Studie im Auftrag der KBV stellt die erste …

Rosa Beilage 2/2010

Neues Internetportal informiert über Prävention [1]

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) startet im Rahmen der „Kooperation für nachhaltige Präventionsforschung“ (KNP) (www.knp-forschung.de) eine neue Internetplattform.

Diese informiert über aktuelle Entwicklungen und Termine im Bereich der Präventionsforschung. Die Plattform richtet sich gleichermaßen an Wissenschaftler und Anwender aus Praxis, Kommunen, Krankenkassen oder der Politik.

Im Mittelpunkt steht eine Datenbank, die die vielfältigen Ergebnisse der …

Rosa Beilage 2/2010

Diskussion: Kann durch die Umstellung auf das Bachelor-Master-System die medizinische Versorgung verbessert werden?

Rosa Beilage 2/2010

Quote für ausländische Medizinstudenten ist rechtens

Aus Kostengründen bzw. aufgrund von erleichterten Zulassungsbedingungen entschließen sich viele junge Menschen dazu, ihr Medizin- oder Psychologie-Studium im Ausland zu absolvieren. Nach ihrem Abschluss kehren viele der Studierenden wieder in ihr Heimatland zurück, um dort zum Beispiel als Arzt oder Psychologe tätig zu werden. Diese Absolventen fehlen dann in dem Land, in dem sie ausgebildet wurden.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat im April entschieden (Rechtssache C-73/08), dass bei …

VPP 2/2010

Die (Reform-) Diskussion des Psychotherapeutengesetzes nach seinem ersten "runden Geburtstag": Ist das deutsche Psychotherapeutengesetz konkurrenzfähig und zukunftssicher?

Zusammenfassung:

Vor nunmehr 11 Jahren, am 01.01.1999, trat das Psychotherapeutengesetz (PsychThG) in Kraft. Nach mehreren Jahrzehnten berufspolitischer Kontroversen war es endlich gelungen, die nicht von ÄrztInnen ausgeübte Psychotherapie in Deutschland durch Schaffung zweier neuer akademischer Heilberufe auf eine adäquate gesetzliche Grundlage zu stellen. Dennoch war das Psychotherapeutengesetz zunächst sehr umstritten. Wurden anlässlich seines 10. Geburtstages einerseits die Errungenschaften …