Am 22.6.15 traf sich die DGVT-Landesgruppe Rheinland-Pfalz in Mainz. Wir werden uns bemühen, das nächste Treffen (voraussichtlich Ende 2015 oder Anfang 2016) in der Region Trier bzw. Pfalz stattfinden zu lassen (aufgrund der langen Anfahrtszeiten). Als Gast war Kerstin Burgdorf von der DGVT-BV-Bundesgeschäftsstelle in Tübingen anwesend. Sie stellte die Änderungen vor, die mit dem neuen Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) auf psychotherapeutische Praxen zukommen werden.
Sitzung des Vorstandes der KVMV und der LandesvertreterInnen der Berufsverbände
Am 3. Juni 2015 trafen sich in den Räumen der Kassenärztlichen Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern (KVMV) in Schwerin deren Vorstand und die LandesvertreterInnen der Berufsverbände. Wie immer berichtete zuerst der Vorstandsvorsitzende, Axel Rambow, über die aktuelle Lage.
Versorgungsstärkungsgesetz (VSG)
Herr Rambow nahm Stellung zum VSG, das inzwischen, am 23. Juli 2015, in Kraft getreten ist. Hinsichtlich der …
Am 10. Juli 2015 hat der Bundesrat dem Versorgungsstärkungsgesetz (VSG), das der Bundestag am 11. Juni 2015 beschlossen hatte, zugestimmt. Damit ist es Gesetz, dass in Zukunft 4.500 Psychotherapeuten-Praxissitze durch die umstrittene Praxisaufkaufregelung im GKV-VSG bedroht sind.
Bislang konnten die Zulassungsausschüsse es ablehnen, ein Nachbesetzungsverfahren zu eröffnen, wenn ein Planungsbereich rechnerisch überversorgt war. Aus dieser „Kann-Regel“, die nach unserem Wissen nur sehr selten zur …
Am 18. Mai 2015 haben VertreterInnen der Liste VT-AS (in der auch VertreterInnen der DGVT mitarbeiten) mit einer Gruppe von neu-approbierten KollegInnen in der Ausbildung zur PsychotherapeutIn aktuelle Fragen der Berufspolitik und Kammerpolitik diskutiert. In dieser Diskussion wurde deutlich, wie groß der Nachholbedarf an Informationen über Ziele und Aufgaben der Kammer bei den neu-approbierten KollegInnen ist.
Heike Winter und Karl-Wilhelm Höffler, die unsere …
Mittagsgespräch mit Jürgen Voigt zur Integrierten Versorgung
Jürgen Voigt, niedergelassener Psychotherapeut aus Berlin und assoziiertes Mitglied der Berliner DGVT-Liste NEUE WEGE, hat sich bereits in verschiedenen Kontexten intensiv mit der Integrierten Versorgung beschäftigt. Bei einem Listen-Treffen brachte er seine Gedanken zum Thema der Integrierten Versorgung ein.
Wir, Alexandra Rohe und Beate Lämmel, Delegierte der Berliner Psychotherapeutenkammer, verabredeten uns mit ihm und fragten …
Aus der Landeskonferenz der Richtlinienpsychotherapieverbände (LAKO) und dem Beratenden Fachausschuss Psychotherapie der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (BFA-PT)
Böse Zungen, zumindest „preußische“, behaupten in Bayern gingen die Uhren anders. Selbst als gebürtiger Bayer muss man dem manchmal zustimmen.
Ein Paradebeispiel an rückwärtsgerichteter Gesundheitspolitik lieferte die 2. stellvertretende Vorsitzende der KVB, Dr. Ilka Enger, mit einen Brief, den sie an Minister Gröhe, die …
Sehr geehrter Herr Dr. Dryden, sehr geehrter Herr Dr. Nordmann, sehr geehrter Herr Dr. Kriedel,
wir Psychotherapeuten – ärztliche, psychologische und Kinder-/Jugendlichen-Psychotherapeuten – sind heute nach Dortmund gekommen, um auf die gravierende Benachteiligung unserer Berufsgruppe in der Selbstverwaltung aufmerksam zu machen.
In Puncto Honorarverteilung werden wir faktisch fremdverwaltet
Die demokratisch gedachte Körperschaft öffentlichen Rechts sollte uns integrieren, hat dies aber bis …
Nachdem die Verhandlungen zwischen Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und GKV-Spitzenverband am 23.6.2015 gescheitert sind, wird nun der Erweiterte Bewertungsausschuss voraussichtlich im August 2015 über die Höhe der psychotherapeutischen Vergütung entscheiden. Damit besteht, wenngleich mit zeitlich großer Verzögerung, die Chance auf einen rechtssicheren Beschluss.
Am Verhandlungstisch hatte die KBV eine Höherbewertung der antragspflichtigen psychotherapeutischen Leistungen um 5,4 % …
Nach drei vergeblichen Anläufen in den vergangenen zehn Jahren hat der Bundestag am 18.5.2015 das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz – PrävG) verabschiedet. Damit soll eine wirkungsvolle Gesundheitsförderung und Prävention erreicht werden, die der demografischen Entwicklung, dem Wandel des Krankheitsspektrums hin zu chronisch-degenerativen und psychischen Erkrankungen sowie veränderten Anforderungen in der Arbeitswelt gerecht wird.
Die Bundesregierung hat einen Entwurf für ein Hospiz- und Palliativgesetz vorgelegt, mit dem gezielte Anreize zum Aus- und Aufbau der Hospiz- und Palliativversorgung gesetzt werden sollen. Der Bundestag befasste sich am 17. Juni in erster Lesung damit.
Die Palliativversorgung soll Bestandteil der Regelversorgung in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) werden. Die Krankenkassen werden dazu verpflichtet, die PatientInnen bei der Auswahl von Angeboten der Palliativ- und Hospizversorgung …