Die gesundheits- und sozialpolitischen Programme der Parteien sind sehr unterschiedlich. Im Folgenden haben wir die Kernaussagen für Sie zusammengefasst. Nach der Bundestagswahl am 22. September wissen wir, welche Projekte angepackt werden.
Im Vorfeld der Bundestagswahl 2013 befragte die DGVT die Parteien zu ihren gesundheits- und sozialpolitischen Vorstellungen. CDU/CSU und FDP beantworteten unseren Fragenkatalog bereits im Frühjahr (siehe VPP 2/2013). Nun nahm noch Hilde Mattheis, SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Gesundheitsausschuss, Stellung.
Einen zweitägigen Workshop zum lösungsorientierten Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen bot die renommierte Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie aus der Schweiz, Dr. Therese Steiner, im April 2013 in Flensburg an. 20 Kinderpsychologen, -therapeuten, Lehrkräfte und Sozialpädagogen aus unterschiedlichen psychosozialen Arbeitsbereichen nutzten die Gelegenheit sich fortzubilden. Eingeladen hatte das Flensburger Institut für systemisches Arbeiten (F.I.S.A.), die Organisation lag in den …
Männer massenhaft Opfer von Gewalt in Beziehungen! Dieser Befund ließ sich aus der „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ (DEGS1) des Robert-Koch-Instituts (RKI) herauslesen, die Ende Mai 2013 veröffentlicht wurde. „Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer“, schrieb daraufhin DER SPIEGEL. Und in einem Beitrag von Deutschlandradio Kultur hieß es: „Frauen üben der Analyse zufolge ähnlich häufig körperliche Gewalt aus wie Männer.
Die vom Robert Koch-Institut (RKI) am 27.05.2013 veröffentlichten Ergebnisse der „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ (DEGS1) liefern erstmalig Daten aus einer repräsentativen Stichprobe von 3.149 Frauen und 2.790 Männern zwischen 18 - 64 Jahren zu körperlichen und psychischen Gewalterfahrungen in den letzten 12 Monaten aus einem schriftlichen Selbstbeurteilungsfragebogen. Die Validierung des Erhebungsinstruments steht noch aus, dennoch wurden bereits weitreichende …
Sehr geehrte Vertreterinnen des Netzwerks Frauen und Gesundheit,
sehr geehrte Frau Dr. Brzank,
vielen Dank für die Zusendung der Stellungnahme des Netzwerks Frauen und Gesundheit zu unserem Beitrag „Körperliche und psychische Gewalterfahrungen in der deutschen Erwachsenenbevölkerung – Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1)“ im Bundesgesundheitsblatt 5/6 2013. Ihre Stellungnahme macht uns deutlich, dass wir in diesem Beitrag nicht ausreichend gendersensibel …
Das Bundesverfassungsgericht dachte bei seinen Beschlüssen zur Zwangsbehandlung an die Rechte psychiatrischer Patienten, während die Justizminister, gedrängt von Klinikpsychiatern,dabei nicht mehr sahen als den Auftrag, für ein weiterhin reibungsloses Funktionieren der Justiz zu sorgen. So ist dann in aller Eile das »Gesetz zur Regelung der betreuungsrechtlichen Einwilligung in eine ärztliche Zwangsmaßnahme« am 17. Januar mit den Stimmen von CDU/CSU, FDP und SPD im Bundestag …
(kb.) Mit dem folgenden Beitrag von Florian Wasilewski (Landessprecher von DGVT und DGVT-BV Niedersachsen) wird an die vorangegangenen Veröffentlichungen in der "Rosa Beilage" angeknüpft, die sich mit Fragen des Praxiskaufs bzw. -verkaufs befasst hatten.
In einem Interview mit Robin Siegel, Sprecher der PiA-Bundeskonferenz, das in der „Rosa Beilage zu Verhaltenstherapie und Psychosoziale Praxis 1/2013“, S. 29 ff. veröffentlicht wurde, äußerte sich dieser kritisch über die teils hohen Preise, …
Im vorliegenden Aufsatz werden zunächst kulturelle Aspekte der Diskussion um das Thema Praxiswertermittlung angesprochen. Daraus wird die Forderung abgeleitet, die Diskussion des Themas innerhalb des Berufsstandes weiter zu forcieren, da eine mögliche Lösung in der Form eines Prozesses zu finden ist. Daraufhin wird das Argument vertreten, dass niedrige ideelle Praxiswerte langfristig vorteilhaft für alle Akteure des Berufsstandes sind. Diesem Argument folgend wird versucht, im …
Gesundheit ist nicht nur ein individuelles, sondern auch ein gesellschaftliches Potenzial, das es zu stärken gilt. Wir sollten das „Potenzial Gesundheit“ weiter entfalten, um individuelle Lebensqualität sowie Wohlstand und gesellschaftliche Innovationskraft zu sichern. Angesichts der steigenden Lebenserwartung, der Dominanz chronischer Krankheiten und der ungleichen Verteilung von Gesundheitschancen kann dieses Potenzial allerdings nur dann Erfolg versprechend erschlossen werden, …