Bei der letzten Wahl des Vorstandes der Bundespsychotherapeutenkammer war ja bekanntermaßen nur eine Frau gewählt worden – und das bei einem Berufsstand, der zu 72 % weiblich ist (und in Zukunft einen Frauenanteil von 90 % haben wird – Männer werden da zur seltenen Art). Auch das Präsidentenamt in den Landeskammern haben überwiegend Männer inne (67 %). In der DGVT war bis März 2016 der Vorstand ausschließlich mit Männern besetzt – und das in einem Verein, der sich selbst als besonders …
Die Fachtagung 10 Jahre Allgemeines Gleichstellungsgesetz (AGG) für Menschen mit Behinderung fand im Kleisthaus in Berlin statt. Veranstalter war die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen und der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK). Die Veranstaltung war gut besucht. Neben Verena Bentele, Gerwin Matysiak für den BSK, Yasmin Fahimi (Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales) nahmen weitere Vertreterinnen und Vertreter des …
Am 29. September 2016 berichtete der KBV-Vorsitzende Dr. Andreas Gassen in Berlin wie immer zuerst zur aktuellen politischen Lage. Das GKV-Selbstverwaltungsstärkungs-Gesetz (GKV-SVSG) bezeichnete er als einen „Euphemismus sondergleichen“. Das geplante Gesetz gilt für alle Spitzenorganisationen auf Bundesebene, bis hin zum Gemeinsamen Bundesausschuss. Die Aufsicht erhält ein umfassenderes Eingriffsrecht in die Selbstverwaltung, das Sonderaufsichtsrecht umfasst Vorstandsdienstverträge, …
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband haben sich im September 2016 in der Sitzung des Bewertungsausschusses auf eine Honorarerhöhung von 815 Millionen Euro für 2017 geeinigt. Dabei wurde eine Erhöhung der Orientierungspunktwerts (OPW) um 0,9 % auf 10,5300 Cent beschlossen.
Der OPW bildet grundsätzlich gestiegene Investitions- und Praxiskosten ab. Bei einer aktuellen Inflationsrate von 0,8 % (Stand Oktober 2016) entspricht dies in etwa dem allgemeinen …
Auch Psychologische PsychotherapeutInnen und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen erhalten nun einen Zuschlag für Sprechstunden am Samstag. Der EBM wurde aufgrund eines entsprechenden Urteils des Bundessozialgerichts (BSG) rückwirkend zum 1. April 2005 durch einen Beschluss des Bewertungsausschusses geändert.
Psychologische PsychotherapeutInnen und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen können die Gebührenordnungsposition (GOP) 01102 EBM somit in Ansatz bringen, wenn sie an …
Die Änderungen der Bedarfsplanungs-Richt-linie, insb. zur Jobsharing-Obergrenze, sind am 15.09.2016 in Kraft getreten: www.g-ba.de/informationen/richtlinien/4/.
Die Neu-Regelungen betreffen insbesondere Jobsharing-Praxen unterhalb des Fachgruppendurchschnitts. Diese dürfen ihren Umsatz künftig bis zum Fachgruppendurchschnitt steigern, jeweils zuzüglich weitere 25 %. Die Regelungen gelten nicht nur für Jobsharer, sondern auch für Praxen mit Angestellten unter Leistungsbeschränkung.
(kb). Die Änderungen der Reha-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), die bereits zum 1.4.2016 in Kraft getreten sind, betreffen noch nicht die Einbeziehung von PP/KJP in das Reha-Verordnungsverfahren der Reha-Richtlinie. Es geht darin zunächst nur um eine Vereinfachung und Aktualisierung von Reha-Leistungen zu Lasten der Krankenkassen.
Möglicherweise nehmen Krankenkassen aber schon jetzt eine Reha-Verordnung eines PP/KJP an, so lauten jedenfalls Erfahrungsberichte einiger …
Nach unseren Protesten gegenüber ver.di, was die neue Eingruppierung von Psychologischen PsychotherapeutInnen/Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen in die Entgeltgruppe 14 im TVöD angeht, haben wir intensive Gespräche geführt. Infolgedessen wurde uns zugesagt, die Zusammenarbeit in Zukunft noch zu verbessern.
Die erste Gelegenheit hierzu bot sich bei der redaktionellen Bearbeitung der neuen Entgeltordnung zum TVöD: Die Formulierung, mit der die Festlegung auf Entgeltgruppe 14 für "uns" …
(wd). Wie bereits in der VPP dieser Ausgabe berichtet, hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf für ein neues Entgeltsystem in der Psychiatrie vorgelegt - kurz PsychVVG -, der am 10.11.16 nach zweiter und dritter Lesung vom Bundestag verabschiedet wurde. Die Änderungsanträge der Regierungsfraktionen wurden bereits am 09.11.16 in der Sitzung des Ausschusses für Gesundheit beraten und beschlossen.
Der Gesetzentwurf wurde von vielen Verbänden und Fachgesellschaften kritisiert.
Wir möchten unsere Mitglieder über unsere Korrespondenz mit einzelnen Krankenkassen zur Umgehensweise mit Anträgen auf Psychotherapie in der Kostenerstattung auf dem Laufenden halten.
In der Rosa Beilage 3/2016 hatten wir unser Schreiben an die IKK classic zur unbegründeten Honorarkürzung in der Kostenerstattung für ambulante Psychotherapien gem. § 13 Abs. 3 SGB V abgedruckt.
Im Folgenden möchten wir Ihnen das Antwortschreiben der IKK classic vom 29.8.2016 zur Kenntnis geben. Eine Klärung …