Der neue EBM 2000plus kommt erst 2005: Darauf haben sich die Vorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) Mitte April geeinigt. "Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) strebt an, den EBM im ersten Quartal des kommenden Jahres einzuführen", hieß es dazu aus der KBV. Der Hauptgeschäftsführer Dr. Andreas Köhler erklärte, er sehe keine realistische Chance, dass die KVen ihre Honorarverteilungsmaßstäbe früher umarbeiten könnten. Die erneute Terminänderung werde die KBV mit den …
Disease Management-Programme sollen der Optimierung der ambulanten Versorgung bei chronisch Kranken dienen. Es soll gesichert werden, dass die Behandlungen nach den Leitlinien der derzeitigen Standards durchgeführt werden.
Auf Initiative und unter Federführung des Landesgesundheitsministeriums arbeiten in Nordrhein Westfalen in der "Konzertierten Aktion gegen Brustkrebs des Landes NRW" Vertreterinnen und Vertreter der in der Versorgung von Brustkrebspatientinnen involvierten Berufe, Institutionen und Selbsthilfeorganisationen mit dem Ziel zusammen, die Versorgung der betroffenen Patientinnen zu verbessern und stärker an die Bedürfnisse der Patientinnen anzupassen.
wir hatten Gelegenheit, den von den Krankenkassen vorgelegten EBM-Entwurf durchzusehen, insbesondere den Teil, der die Kapitel 22, 23 und das Kapitel 35 Richtlinienpsychotherapie betrifft.
Dieser Entwurf eines neuen EBM darf nicht unwidersprochen bleiben, da er
eine Leistungserbringung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht mehr ermöglicht und somit die psychotherapeutische Versorgung der Bevölkerung gefährdet,
Das Psychotherapeutengesetz (PsychThG) von 1998 hat zwei neue Berufe, den Psychologischen Psychotherapeuten und den Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten geschaffen.
Zum Hintergrund: Das Bundessozialgericht hatte die aktuelle Benachteiligung der Psychotherapeuten im Vergleich zu anderen Facharztgruppen seit 1999 schon drei Mal (zuletzt: Urteil vom 12.09.2001 - B 6 KA 58/00 R) als rechtswidrig beurteilt.
Immer häufiger erreichen auch den Psychotherapeuten Anfragen verschiedener gesetzlicher Krankenkassen unter dem Betreff "Anfrage bei Fortbestehen der Arbeitsunfähigkeit". Um gegebenenfalls Maßnahmen z. B. zur Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit einleiten zu können, bitten die Kassen die psychologischen Psychotherapeuten um Auskünfte zum Versicherten/Patienten. Zu klären ist, inwieweit die Therapeuten verpflichtet sind, entsprechende Auskunft zu …