Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) lud am 16.02.2017 erneut zu einem Fachaustausch nach Berlin ein. Dies war der insgesamt vierte vom BMFSFJ veranstaltete Fachaustausch zum Thema der gesellschaftlichen, rechtlichen und gesundheitspolitischen Weiterentwicklung im Umgang mit inter- und trans*-sexuellen Menschen.
Bei dem Treffen im Februar lag der Fokus der Veranstaltung auf der Vorstellung von zwei vom BMFSFJ in Auftrag gegebenen Gutachten. Diese …
Durchaus haben die klinische Psychiatrie und die ambulanten Träger der Gemeindepsychiatrie die Situation der ungeliebten psychisch erkrankten wohnungslosen Menschen im Blick. Mehr und mehr Träger halten spezielle Wohn- und Beschäftigungsangebote vor. Vornehmlich in den Abteilungen für Abhängigkeitserkrankungen psychiatrischer Pflichtversorgungskliniken sind obdachlose Patientinnen und Patienten seit jeher eine feste Größe; auch wenn diese Abteilungen sich durch …
Wer sich dem Thema Sucht und Wohnungslosigkeit widmen will, wird schnell feststellen, dass es sehr viele Wohnungslose gibt, die suchtkrank sind (etwa 70 Prozent), aber nur wenig Suchtkranke, die wohnungslos sind (sicher unter fünf Prozent). Entsprechend könnte man annehmen, dass die Wohnungslosenhilfe, die den suchtkranken Wohnungslosen helfen will, ein hohes Interesse am Thema Suchthilfe hat, während die institutionelle Suchthilfe ihre wohnungslosen Suchtkranken vielleicht …
Das Präventionsgesetz (PrävG) hat einen Paradigmenwechsel in der Prävention eingeleitet: War diese bislang überwiegend durch Kurse zur Verhaltensprävention gekennzeichnet, soll zukünftig der überwiegende Anteil der Mittel für Gesundheitsförderung in Lebenswelten, also den Bereich der Verhältnisprävention, verwendet werden. Dadurch hat sich die Ausgangslage für Gesundheitsförderung deutlich verbessert: Erheblich höhere finanzielle Mittel und das Gebot der kassenübergreifenden …
Deutschland Spitzenreiter bei Pro-Kopf-Gesundheitsausgaben
Bereits im vergangenen Sommer hatte der EU-Gesundheitskommissar Vytenis Povilas Andriukaitis (Litauen) angekündigt, einen kohärenten Rahmen für die Gesundheitsberichterstattung schaffen zu wollen. Dies wurde zum einen öffentlich damit begründet, dass es gelte, die EU-Mitgliedstaaten bei ihren Reformen und Restrukturierungen ihrer nationalen Gesundheitssysteme besser zu unterstützen. Zum anderen wurde intern in der für die …
Die psychotherapeutische und psychosoziale Versorgung hierzulande ist immer wieder ein Thema, das in den Medien schlaglichtartig beleuchtet wird. Insbesondere überlange Wartezeiten für ambulante psychotherapeutische Behandlungen stehen häufig im Blickpunkt der Berichterstattung. Zu selten werden dabei aus unserer Sicht die Ursachen und Verantwortlichkeiten für diesen Missstand benannt.
Aktuelle Kommentare von Seiten des GKV-Spitzenverbands in der letzten Zeit deuten darauf hin, dass die Wartezeitenproblematik im Bereich der Psychotherapie nicht gesehen, bzw. voreilig davon ausgegangen wird, dass diese sich nun durch die Einführung der Psychotherapeutischen Sprechstunden lösen würde.
Wir haben die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands, Dr. Doris Pfeiffer dazu aufgefordert, ihre Position zum Thema Wartezeiten in der Psychotherapie darzulegen.
Ende 2015 hat die DGVT einen Forschungsauftrag an AGENON, ein Berliner Unternehmen, das sich auf Forschung und Entwicklung im Gesundheitswesen spezialisiert hat, vergeben. Im Rahmen der Expertise wurden neue ambulante psychotherapeutische Versorgungsformen und -angebote jenseits der Psychotherapierichtlinie untersucht.
In dem Workshop am 13. März 2017 wurden die Ergebnisse der Untersuchung vorgestellt und anschließend beispielhaft 3 Verträge zur integrierten Versorgung.