Skip to main content
Aktuell

Deutscher Psychotherapeutentag am 23. April 2016 in Berlin

Haupttagesordnungspunkt des 28. DPT war die Reform der Psychotherapeuten-Ausbildung. Beraten wurden zudem aktuelle Fragen der Weiterqualifikation von approbierten Kolleginnen und Kollegen, die Reform der Psychotherapie-Richtlinie (Psychotherapeutische Sprechstunde, Gutachterverfahren etc.) und die Frage der Versorgung und Behandlung von Flüchtlingen.

VPP 2/2016

Raum für Verbesserung – Gesundheitsversorgung in Österreich [1]

In der Gesundheitsversorgung sollte es in Österreich keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern geben. Doch ob das so ist, wissen wir gar nicht, zeigt ein Rechnungshofbericht.

von Sylvia Groth

Geschlechtergerechtigkeit ist eines der Ziele der österreichischen Politik, das sie über strategische Vorgaben und gesetzliche Bestimmungen (u. a. Rahmengesundheitsziele, Bundeshaushaltsgesetz, Bundesfinanzgesetz – BFG 2015) erreichen will. Im Bereich Gesundheit bedeutet dies: gleicher Zugang zur …

VPP 2/2016

Was Fortschritt bedeutet – Evidenzbasierte Versorgung von Frauen und Männern – Die Unterschiede sichtbar machen [1]

Evidenzbasierte Versorgung von Frauen und Männern ist erst möglich, wenn geschlechtsspezifische Unterschiede schon in der Forschung berücksichtigt werden. Die Gesundheit von Frauen und Männern wird damit verbessert, das Gesundheitswesen effizienter.

Sylvia Groth, Felice Gallé

Das biologische Geschlecht (in der Fachliteratur meist als „Sex“ bezeichnet) und das soziale Geschlecht („Gender“) als wichtige Determinanten für die Gesundheit anzuerkennen und in Forschung und Praxis zu berücksichtigen, …

VPP 2/2016

Freudigst begrüßt... [1] - Entrechtung, Ausschaltung und Vertreibung der jüdischen und staatsfeindlichen Ärztinnen und Ärzte im Nationalsozialismus – von Ursula Ebell*

Ursula Ebell erzählt die Geschichte der Ärzteschaft in Deutschland in der Zeit des Nationalsozialismus und erinnert dabei auch an das Schicksal der entrechteten, vertriebenen und ermordeten Kolleginnen und Kollegen.

Auf Initiative der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung des Kölner Stadtteils Lindenthal wird am 20. Mai 1986 die dortige Haedenkampstraße, Sitz der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, …

VPP 2/2016

Wahrheit als Beleidigung [1] - Deutsche Ärztetage und ihr Umgang mit der Medizin im Nationalsozialismus – von Ellis Huber*

Ellis Huber erinnert an die unrühmliche Geschichte des Umgangs der organisierten Ärzteschaft mit der/ihrer NS-Vergangenheit bei den Ärztetagen seit den 1980er Jahren.

Anstoß zur öffentlichen Debatte

Konzentrierte Stille, aufmerksam Spannung, dichte Gemeinschaft und ernsthafte Nachdenklichkeit füllten den Raum. Dreitausend Menschen im Audimax der TU Berlin hörten zu und fühlten mit. Sie eröffneten den Gesundheitstag 1980 mit der Frage: »Medizin und Nationalsozialismus. Tabuisierte Vergangenheit …

VPP 2/2016

Missbrauch der Medizin nach 1945 [1]

Von Winfried Beck*

Winfried Becks Anliegen ist es zu zeigen, dass der Missbrauch der Medizin nicht erst bei Folter und Mord beginnt, sondern dass es Grauzonen und fließende Übergänge gibt, wo die Grenzen der Verletzungen der Berufsordnungen und der Deklarationen des Weltärztebundes eindeutig überschritten sind.

Ärztinnen und Ärzte haben im Vergleich zu anderen Berufen eine besondere Nähe zu den ihnen anvertrauten Menschen. Die Patientinnen und Patienten teilen ihnen im Vertrauen auf die …

VPP 2/2016

Psychiatrie: Entwertung hinter verschlossenen Türen [1]

Nur in der Psychiatrie ist es üblich, Patienten wegzuschließen. Dabei fehlen sichere Erkenntnisse zum Sinn dieser Praxis. Ein Plädoyer für eine offene Psychiatrie.

Gastbeitrag von Karl H. Beine [2]

Die deutsche Psychiatrie wird ihren schlechten Ruf nicht los. Daran haben auch die aufwendigen Kampagnen der vergangenen Jahre gegen die Stigmatisierung seelisch Kranker nichts geändert. Beim Gang zum Psychiater, da treffen wir nicht gern unseren Arbeitskollegen und über einen psychiatrischen …

VPP 2/2016

Krankenhaus-Report 2016 [1] - WIdO zur Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Versorgung

Der diesjährige Krankenhaus-Report 2016 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) befasst sich mit einem spannenden Versorgungsbereich im Gesundheitssystem, der in den letzten Jahren immer stärker in das Blickfeld gerückt ist. Schon bei der Beschreibung der Ausgangslage reklamieren die Autoren einen Handlungsbedarf für die Gesetzgebung, realistischer Weise schon mit Blick auf die 2017 startende nächste Legislaturperiode: „Die unterschiedlichen strukturellen und rechtlichen …

VPP 2/2016

Ergebnisse der SHILD-Studie[1] - Zum Stand der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe in Deutschland

 

Von Christopher Kofahl

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) fördert seit November 2012 das Projekt »Gesundheitsbezogene Selbsthilfe in Deutschland – Entwicklungen, Wirkungen, Perspektiven« (SHILD). Die Studie wird durchgeführt vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, der Medizinischen Hochschule Hannover und der Universität zu Köln in Kooperation mit Akteuren der Selbsthilfe: der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG), der Nationalen Kontakt- und …

VPP 2/2016

Nicht ein Wort [1] - Wie die Landtagswahlen existentielle soziale Problemstellungen zudecken

Nach dem Super-Sunday am 13. März 2016 mit den drei Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt kann man noch keine valide Aussage darüber treffen wie sich die Kräfteverhältnisse demnächst im Länderparlament darstellen werden. Erst recht lässt sich hier keine Prognose für das, angesichts alles überdeckender großer politischer Fragestellungen, Klein-Klein in vielen Fragen der Gesundheitspolitik treffen.

In Sachsen-Anhalt dürfte es nach der Wahl aller …