Wie die jüngsten Erfahrungen um den Sturm Katrina und New Orleans gezeigt haben (Kürzung der Finanzmittel für Wasserschutzmaßnahmen) hat es das Thema Prävention schwer.
Gesellschaft für gemeindepsychologische Forschung und Praxis e. V. (GGFP) c/o Dipl.-Psych. Hubert Kötter Eiler Str. 129 B 51107 Köln Tel.: 0221 861245 E-Mail: ggfp@ggfp.de http://www.ggfp.de
German Network for Mental Health (GNMH) Koordination: Prof. Dr. Bernd Röhrle Fachbereich Psychologie Philipps-Universität Marburg Gutenbergstraße 18 Tel.: +49 …
Rechtliche Regelungen zur Prävention sind in den verschiedenen Sozialgesetzen verankert. Auffallend dabei ist die Vielfalt der Terminologie zur Prävention in den einzelnen Gesetzbüchern.
Markos Kyprianou, Europäischer Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, hat dazu aufgerufen, der psychischen Gesundheit in Europa einen höheren politischen Stellenwert einzuräumen. In einer Rede vor der WHO-Konferenz der Gesundheitsminister zum Thema psychische Gesundheit Mitte Januar dieses Jahres in Helsinki, nannte Kyprianou die psychischen Erkrankungen "Europas unsichtbare Killer".
20 Mrd. Euro versickern laut Transparency International (TI) jährlich durch Betrug und Korruption zu Lasten der Versicherten im deutschen Gesundheitswesen. Über die Summe, ihre Seriosität und Details kann man streiten. Aber dass einiges faul ist, zweifelt niemand ernsthaft an. Vieles, man denke nur an die schönen Pharmareisen zu Kongressen und Symposien, ist weitgehend abgestellt. Neue Ideen, wie das Sponsern von Ärztesoftware, haben alte Praktiken ersetzt.
In VPP 3/04, Seite 15 ff, hatten wir berichtet, dass im September ein gemeinsames Eckpunktepapier zum Präventionsgesetz von Bund und Ländern verabschiedet werden soll. Der Zeitplan wurde eingehalten und das Verhandlungsergebnis muss jetzt noch politisch abgesegnet werden.
Am 9. und 10. September hat in Noordwijk (Niederlande) ein informelles Treffen der Gesundheitsminister stattgefunden, das der Vorbereitung des offiziellen Treffens des Rates der Beschäftigung-, Sozial- und Gesundheitsminister am 4. Oktober diente.
Alle drei Jahre veranstaltet die IUHPE als globale Fachgesellschaft für die Gesundheitsförderung einen Weltkongress, der in diesem Jahr in Australien zum Thema "Valuing diversity, reshaping power: exploring pathways for health and wellbeing" in Melbourne, Victoria, mit mehr als 3.000 TeilnehmerInnen stattfand.