Ein Arztbesuch in Irland, ein stationärer Aufenthalt in Tschechien, eine Reha in Dänemark. Jeder EU-Bürger soll sich in der gesamten Europäischen Union seine Behandlung frei aussuchen dürfen. So sieht es eine Richtlinie der Europäischen Kommission vor. Allerdings hapert es noch an der grenzüberschreitenden Kostenerstattung.
Die aktuelle Form des Staatsexamens im Medizinstudium sieht vor, dass sowohl der schriftliche als auch der mündlich-praktische Prüfungsabschnitt nach Abschluss des Praktischen Jahres (PJ) stattfindet.
Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) fordert in ihrem aktuellen Positionspapier eine zeitnahe Neugestaltung der derzeitigen Prüfungsform: Der schriftliche Teil der Prüfung solle auf einen Zeitpunkt unmittelbar vor den Eintritt in das Praktische Jahr vorgezogen …
Im November 2009 wurde vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) der neue Fehlzeiten-Report 2009 präsentiert. Der jährlich erscheinende Bericht informiert über die Entwicklungen des Krankenstands in Deutschland: Im Bezug auf die 9,7 Millionen AOK-Versicherten sind die Fehlzeiten von 2007 auf 2008 erneut angestiegen. Dem Bericht zufolge ist dieser Anstieg v.a. auf die Zunahme psychischer Erkrankungen zurückzuführen. Darüber hinaus verursachen psychische Erkrankungen die längsten …
Innerhalb der Europäischen Union müssen alle klinischen Prüfungen in der EudraCT-Datenbank registriert werden. Diese Datenbank darf allerdings nur behördenintern eingesehen werden. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) setzt sich aktuell dafür ein, dass ein Teil der Datenbank künftig auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Konkret wirkt das BMG zurzeit in EU-Arbeitsgruppen mit, in denen die Datenfelder herausgearbeitet werden, die öffentlich zugänglich gemacht werden sollen. Bei der …
Vom 1. bis 14. März 2010 findet die Wahl zur Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen statt. Die DGVT tritt mit den Listen „Neue Kooperation PP“ und „Neue Kooperation KJP“ zur Wahl an. Die Wahlprogramme finden Sie hier:
Überall ist davon zu hören, dass das deutsche Gesundheitssystem nicht mehr finanzierbar ist, und wieder einmal Milliardenlöcher drohen. Da verständlicherweise die Ausgaben nicht beliebig steigen können, muss gespart werden. Die alle bewegende Frage ist nur, ob hierzu schon eine Rationierung, also eine gezielte Unterversorgung in bestimmten Bereichen (z.B. keine Maßnahmen ab einem bestimmten Lebensalter), verordnet werden muss, oder ob das System einfach zu verschwenderisch mit den ja wirklich …