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Rosa Beilage 2/2011

Glücksspielstaatsvertrag - DGVT fordert stärkere Restriktionen

Das Ringen um den neuen Glücksspielstaatsvertrag geht weiter. Wie bereits mehrfach berichtet, sind die Bundesländer vom Europäischen Gerichtshof aufgefordert worden, eine neue Regelung zu schaffen. Aus psychotherapeutischer Sicht sollte alles drangesetzt werden, die grassierende Spielsucht einzudämmen. Am 25. Mai findet in Magdeburg eine Anhörung zum vorgelegten Glücksspielsstaatsvertragsentwurf statt. Die DGVT versteht sich als „Anwalt der Patienten“ und hat dazu eine Stellungnahme …

Rosa Beilage 2/2011

KVen und Kassen müssen Krankendaten herausgeben

(ab). Gesetzlich Krankenversicherte können umfassende Auskunft darüber verlangen, welche medizinischen Leistungen für sie abgerechnet wurden. Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen (KVen) müssen sämtliche gespeicherte Sozialdaten herausgeben, hat das Bundessozialgericht entschieden (Az.: B 1 KR 12/10 R).

Anlass für das Urteil war die Klage eines Rechtsanwalts aus Nordrhein-Westfalen, der für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung Daten über seine Krankengeschichte brauchte. …

Juristisches

Schweiz verabschiedet Psychologieberufegesetz

Wie wir einer Mitteilung der Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen (FSP) vom März 2011 entnehmen konnten, hat der Nationalrat der Schweiz nun das erste schweizerische Psychologieberufegesetz (PsyG) verabschiedet.

Bislang gab es in der Schweiz keine landesweite Regelung für die Zulassung und Ausübung der Psychologieberufe. Das PsyG sieht nun klare und einheitliche Rahmenbedingungen für die Ausübung der Psychologieberufe vor. Die Schweiz, die auch als Nicht-EU-Mitglied eng mit …

Vereine und Verbände

GK II-Sitzung am 5. März 2011 in Berlin

GK II im Jahr 2011 hatten der Verband Psychologischer Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen (VPP) im BDP und die Vereinigung der analytischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (VAKJP) als turnusgemäß gastgebende Verbände.

Man tauschte sich aus über die bestehenden Selektivverträge und sah in Anbetracht dessen, dass sich die Entwicklung und der Abschluss von Selektivverträgen auf die gesamte Berufsgruppe der PsychotherapeutInnen auswirken, die Notwendigkeit, Mindeststandards für die …

Rosa Beilage 2/2011

Konsensuskonferenz „Qualitätsindikatoren für psychiatrische Störungsbilder“

Am 21. Februar 2011 fand in Marburg die Konsensuskonferenz „Qualitätsindikatoren für psychiatrische Störungsbilder“ statt, zu der die Arbeitsgemeinschaft Wissen-schaftlicher Medizinischer Fachgesellschaften (AWMF) und die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie (DGPPN) die relevanten Fachverbände eingeladen haben. Hintergrund war, dass die DGPPN Qualitätsindikatoren für zunächst vier psychiatrische Störungsbilder (Alkoholabhängigkeit, Demenz, Depression, …

Rosa Beilage 2/2011

Gute Versorgung von Heimkindern angestrebt: Stationäre Jugendhilfe sollte mehr Psychotherapie anbieten

Am 4. April 2011 hat die Bundespsychotherapeutenkammer auf Initiative des Ausschusses „Psychotherapie in Institutionen“ einen Workshop zur Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendlicher in der stationären Jugendhilfe veranstaltet.[1] Dass Heime heute keine reinen „Fürsorgeeinrichtungen“ mehr, sondern durch psychotherapeutische und andere Professionalisierungen zu Behandlungseinrichtungen geworden seien, hierauf wies Johannes Broil als Initiator der Tagung und Mitglied des Ausschusses …

Rosa Beilage 2/2011

Mehr Vernetzung: Angestellte sollten sich besser organisieren Bericht vom Angestellten-Tag der PTK Bayern

Am 4. März veranstaltete die Psychotherapeutenkammer Bayern ihren zweiten „Angestellten-Tag“ mit vielen interessanten aktuellen Themen in den Räumen des Bezirks Oberbayern. Der Vormittag war mit den drei Vorträgen von Dr. Heiner Vogel, Dominik Schirmer und Ulrike Hess mehr als ausgefüllt und wurde aufgrund der lebhaften Diskussionen bis in den Nachmittag ausgedehnt. In vier verschiedenen Workshops konnten die Vortragsthemen vertieft werden. Außerdem gab es zwei Workshops zum Thema Supervision.

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Rosa Beilage 2/2011

Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit vom 11. bis 13.5.2011

Kurz vor der Eröffnung des 14. Hauptstadtkongresses „Medizin und Gesundheit“ spekulierte man auf den Fluren des ICC, wer zum Veranstaltungsauftakt wohl welches Ressort vertreten würde. Angekündigt war Philipp Rösler als Gesundheitsminister; durch die Personalrochade an der FDP-Spitze wusste man allerdings in der Zwischenzeit, dass das Gesundheitsministerium mit dem bisherigen parlamentarischen Staatssekretär Daniel Bahr einen neuen Chef bekommen würde. Mit dem (Noch-) Gesundheitsminister und …

Rosa Beilage 2/2011

BKK für Heilberufe steht vor der Insolvenz

(wd). Nach der City BKK steht bereits eine zweite Krankenkasse vor der Insolvenz, nämlich die BKK für Heilberufe. Sie sucht derzeit unter den Betriebskrankenkassen einen Fusionspartner. Falls ihr das nicht gelingt, droht der Kasse mit ca. 130 000 Versicherten in den kommenden Monaten die Zahlungsunfähigkeit. Dies geht aus einer Mitteilung des Beirats der BKK für Heilberufe an die Vorstände der anderen Betriebskrankenkassen vom 9. Mai 2011 hervor.

Rosa Beilage 2/2011

Depression bei MigrantInnen Fortbildung für Fachkräfte

(ab). Das Bündnis gegen Depression Hannover lädt ein zu einer Fachtagung über Depressionen bei Männern und Frauen mit Migrationshintergrund. „Vom türkischen Bauch und der russischen Seele – Migration, Gender und Depression“ heißt die Veranstaltung am Dienstag, 22. Juni, in Hannover, an der auch zwei DGVT-Mitglieder mitwirken. Mike Mösko vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, der für die DGVT in der Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Hamburg sitzt, hält den …