Skip to main content
Psychotherapie BV

KBV erfasst mit Honorarbericht auch häufigste Diagnosen

(kö). Die Sonderthemen der Honorarberichte der KBV, die das zweite und dritte Quartal 2015 genauer untersuchen, zeigen auf, dass die häufigsten Behandlungsanlässe der niedergelassenen ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen Rückenschmerzen, Bluthochdruck und Depressionen sind. Insgesamt sind die Honorarumsätze gestiegen.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg der Honorarumsatz pro Arzt/Ärztin im zweiten Quartal 2015 um 2,3 Prozent an. Wesentlich geringer war mit 0,7 Prozent der Anstieg des …

Psychotherapie BV

Gruppenpsychotherapie ab 1. Juli besser honoriert: Bewertungsausschuss verwendet neue Vergütungssystematik

(kb). Der Bewertungsausschuss hat zum 1. Juli 2017 eine veränderte Vergütung der gruppenpsychotherapeutischen Leistungen beschlossen. Der aktuelle Beschluss verwendet dabei eine neue Vergütungssystematik. Künftig richtet sich die Höhe der Vergütung differenziert nach der Zahl der jeweils anwesenden Gruppenteilnehmer. Die alte Einteilung in kleine und große Gruppen wurde in diesem Zusammenhang aufgehoben. In diesem Zuge wird das gesamte Kapitel 35.2 EBM neu strukturiert. Auch die Leistungen der …

Psychotherapie BV

Anbindung der Praxis an die Telematikinfrastruktur – „Online-Rollout“

(kö). Die KBV hat Anfang Juli eine Praxisinformation zur Anbindung der Praxis an die Telematikinfrastruktur (sog. „Online-Rollout“) zur Verfügung gestellt.

In der Praxisinformation werden unter anderem die technischen Komponenten vorgestellt, die PsychotherapeutInnen und ÄrztInnen zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur benötigen. Dargestellt werden auch die Finanzierung durch die Krankenkassen, das Versichertenstammdatenmanagement und ab wann die Technik voraussichtlich verfügbar sein …

Psychotherapie BV

Zi-Praxispanel: ÄrztInnen zwischen 50 und 60 Jahren arbeiten am meisten

Ein/e Arzt/Ärztin mit einer eigenen Praxis arbeitet durchschnittlich 50 Stunden pro Woche, wobei er/sie ein Drittel der Arbeitszeit mit Dokumentations- und Verwaltungsaufgaben verbringt, wie zum Beispiel dem Schreiben von Arztbriefen und dem Praxismanagement. Das aktuelle Zi-Praxispanel kommt hierbei zu den Ergebnissen, dass bezüglich des Alters, der Fachgruppe und des Geschlechts Unterschiede vorherrschen.

Weitere Ausführungen finden Sie unter

www.zi-pp.de/pdf/ZiPP_Jahresbericht_2015.pdf
Psychotherapie BV

Änderung des Vertrages zwischen Bundes-verteidigungsministerium und KBV – Vereinbarung von psychotherapeutischen Zuschlägen

VertragspsychotherapeutInnen erhalten jetzt auch für die Behandlung von SoldatInnen einen Strukturzuschlag zu den antrags- und genehmigungspflichtigen Leistungen. Der Vertrag zwischen dem Bundesverteidigungsministerium und der KBV wurde rückwirkend ab 1.4.2017 entsprechend geändert.

Hintergrund ist der Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses von Ende September 2015, der unter anderem die Einführung von Strukturzuschlägen auf Einzel- und Gruppentherapieleistungen in der …

Psychotherapie BV

G-BA ändert Krankentransport-Richtlinie

Der G-BA arbeitet Schritt für Schritt die neuen Befugnisse für VertragspsychotherapeutInnen ab: Ab sofort können Krankentransporte auch von VertragspsychotherapeutInnen verordnet werden.

§ 3 Abs. 1 Krankentransport-Richtlinie (in Kraft seit 27.5.2017):

„Vertragspsychotherapeutinnen oder  Vertragspsychotherapeuten können unter den Voraussetzungen dieser Richtlinie Fahrten verordnen, die im Zusammenhang mit einer psychotherapeutischen Leistung der Krankenkasse zwingend notwendig sind.

Dies …

Psychotherapie BV

Neues Formular „Präventionsempfehlungen“ – nur von ÄrztInnen auszufüllen

Zum 1. Juli 2017 kommt das neue Formular für die Präventionsempfehlung, das nur ÄrztInnen ausfüllen können. Anhand dieses neuen Musters 36 können niedergelassene Ärzte Präventionsleistungen empfehlen und Patienten diese Empfehlung bei ihrer Krankenkasse einreichen. Die gesetzlich festgelegte „Prävention depressiver Erkrankungen: verhindern, früh erkennen, nachhaltig behandeln“ (vgl. § 20 SGB V: www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__20.html) findet sich auf dem Formular unter dem Punkt …

Juristisches

BSG-Urteil zum Sonderbedarf

(kb). Das Bundessozialgericht hat sich am 28. Juni 2017 mit Fragen des Sonderbedarfs befasst. Das Urteil im Wortlaut liegt derzeit noch nicht vor. Anbei Auszüge aus dem Terminbericht des BSG vom 28.6.2017:

Der Bescheid des Berufungsausschusses, mit dem der Antrag des klagenden Psychotherapeuten auf Sonderbedarfszulassung abgelehnt worden ist, sei rechtswidrig. Der beklagte Berufungsausschuss hätte vor seiner Entscheidung Ermittlungen zu der Frage durchführen müssen, ob in Berlin …

Juristisches

Pflegeberufereformgesetz beschlossen – Zweijährige generalistische Ausbildung

(wd). Der Bundestag hat am 22.06.2017 in 2. und 3. Lesung das umstrittene Gesetzes zur Reform der Pflegeberufe (Pflegeberufereformgesetz ? PflBRefG) beschlossen. Hier finden Sie die Beschlussfassung mit allen zuletzt vorgenommenen Änderungen:

dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/128/1812847.pdf

Ab dem Jahr 2020  wird es eine zweijährige gemeinsame, generalistische Ausbildung geben. Danach können sich die Pflegeschüler auf Kinderkranken- oder Altenpflege spezialisieren oder den generalistischen …

Juristisches

Neues Bundesteilhabegesetz - Die wichtigsten Änderungen im SGB IX

(wd). Die Grundlagen für ein leistungsfähiges Rehabilitations- und Teilhaberecht modernisieren, um damit die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung durch mehr Selbstbestimmung und mehr Teilhabe zu verbessern – mit dieser Anforderung stellt das Bundesteilhabegesetz (BTHG) die bisher größte Reform des SGB IX seit dessen Entstehung im Jahr 2001 dar. Nach der Verkündigung des BTHG am 29. Dezember 2016 tritt das neue Reha- und Teilhaberecht bis zum 1. Januar 2023 stufenweise in Kraft und wird …