Sicher ist zurzeit nur eines: Die Ära Bahr ist zu Ende. Es gibt einen Wechsel an der Spitze des Gesundheitsministeriums. SPD und Union scheinen sich nicht um diesen Posten zu reißen. Es gibt zwar derzeit Milliardenüberschüsse bei den Krankenkassen, was auf die gute Arbeitsmarktlage in den vergangen vier Jahren zurückzuführen ist, die viel Geld ins System der Sozialversicherungen und speziell der Krankenversicherungen gebracht hat, aber etliche grundlegenden Probleme im Gesundheitsbereich sind …
DGVT, DGVT-BV und DGVT-Ausbildungsakademie haben intensiv über die jüngsten Entwicklungen zum Thema Psychotherapeutenausbildung beraten und elf Eckpunkte für die anstehende Reform formuliert.
Die Ausbildungsreform bewegt die ganze Zunft. Lesen Sie hier einen Bericht über eine Veranstaltung von DPtV (Deutsche Psychotherapeutenvereinigung), DVT (ein VT-Fachverband) und Unith (die Interessensgemeinschaft der staatlich anerkannten universitären Ausbildungsinstitute).
Die Koalitionsverhandlungen in Berlin haben begonnen. In einem offenen Brief appelliert der Paritätische Wohlfahrtsverband an die Vorsitzenden der im Bundestag vertretenen Parteien, die sozialpolitischen Probleme in unserem Land anzugehen. Eine Forderung, die die DGVT als Mitgliedsorganisation im Paritätischen nur unterstützen kann.
Am 10. Oktober wird weltweit der Internationale Tag der Seelischen Gesundheit („World Mental Health Day“) gefeiert. Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit, dem die DGVT angehört, ruft bundesweit zum Mitmachen auf. Das Motto lautet dieses Jahr: „Seelische Gesundheit und ältere Menschen“.
Der Gesetzentwurf der Bundesregierung ist zwei Tage vor der Wahl des neuen Bundestags gescheitert. Der Bundesrat lehnte den Entwurf ab mit der Begründung, er sei nicht weitreichend genug. Diese Auffassung teilt auch die DGVT.
Wahlen für die Vertreterversammlung der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg: Zwischen 17. Oktober und 18. November können die Stimmen abgegeben werden. DGVT & DGVT-BV treten mit der Liste „VT & mehr“ an und wollen die Kammerarbeit in den folgenden Jahren wieder aktiv mitgestalten.
Um Opfern von medizinischen Behandlungsfehlern in Zukunft besser und unbürokratischer helfen zu können, schlägt Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) die Einführung eines Patientenentschädigungs- und -härtefallfonds (PatEHF) vor. Dazu hat die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz ein Gutachten und zugleich einen Entwurf für ein Bundesgesetz durch zwei renommierte Rechtswissenschaftler ausarbeiten lassen.