Siegburg/Düsseldorf, 18. Oktober 2006 - Die Qualitätsberichte der deutschen Krankenhäuser werden ab dem Jahr 2007 übersichtlicher, vergleichbarer und für die Patienten noch verständlicher gestaltet, als das bisher der Fall war. Eine entsprechende Regelung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) am Dienstag in Düsseldorf beschlossen.
Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über den sächlichen und personellen Bedarf der Akutkrankenhäuser bei der psychosozialen Behandlung von Patientinnen und Patienten vor, bzw. welche Maßnahmen wird die Bundesregierung einleiten, um neueste Erkenntnisse zu erhalten?
Antwort des Staatssekretärs Dr. Klaus Theo Schröder vom 6. Februar 2002
Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse über den Bedarf der Akutkrankenhäuser bei der …
Das Fallpauschalensystem stellt grundsätzlich keine Erfassung des realen Arbeitsaufwandes bzw. keine Erfassung von Einzelleistungen bei einem einzelnen Patienten dar, sondern fasst aufgrund von Haupt- und Nebendiagnosen (nach Internationale Diagnose Classificationen, ICD-10) sowie aufgrund von allgemeinen Tätigkeiten/Prozeduren (nach Operationsschlüssel, OPS 301) Patienten zu vergleichbaren Gruppen (sog. Desease Related Groups, DRGs) zusammen. Für diese DRGs …
Am 21. September 2002 hat der medizinische Fachverlag Thieme zu den "3. Berliner Gespräche zum Gesundheitswesen" eingeladen. Sie beschäftigten sich mit den Auswirkungen, die das Fallpauschalengesetz auf die stationäre und ambulante Versorgung der PatientInnen haben wird.
Durch die Novelle des Krankenhausfinanzierungsgesetzes vom 22.12.1999 wurde eine grundlegende Reform der Vergütung von Krankenhausleistungen eingeleitet.
Nach einem zehn Monate dauernden Verhandlungmarathon zwischen CDU/CSU und SPD stimmte das Parlament über das wichtigste Reformvorhaben der Großen Koalition ab. Trotz Warnungen der Opposition und der Kritiker in den eigenen Reihen votierte die Mehrheit der Abgeordneten für das Gesetz.