Der Arzt als väterliche Autorität, die Krankenschwester als dienstbarer Geist im Schatten eines Halbgottes in Weiß: Lange waren die Rollen klar verteilt. Doch mit den sich wandelnden Ansprüchen der Patienten und Weiterentwicklungen in der Versorgungslandschaft verändern sich auch Aufgaben und Selbstverständnis der Gesundheitsberufe.
Ende 2006 hat etwa jeder neunte Beschäftigte in Deutschland im Gesundheitswesen gearbeitet. Zwischen 2005 und 2006 stieg die Zahl der Arbeitsplätze im Gesundheitswesen um 34.000 auf rund 4,3 Millionen, teilte das Statistische Bundesamt im Dezember 2007 mit. Das entspricht einem Beschäftigungswachstum von 0,8 Prozent.
Diesmal soll es von der breiten Öffentlichkeit bemerkt werden! Das mag der Unterschied sein zu all den Initiativen, die sich bereits in der Vergangenheit um die Aufklärung über psychische Erkrankungen und deren Entstigmatisierung bemüht haben.
Empathisch – praktisch – gut: Auf der Kölner Tagung „Begegnung mit süchtigen Patienten“ stellte der Autor neuere Interventionskonzepte und –projekte vor, die suchtkranken Menschen Hilfen anbieten.
Auf der Grundlage seiner Erfahrungen als Arzt in der Psychiatrischen Klinik Bethel in Bielefeld beschreibt der Autor die Entwicklungen und konzeptionellen Veränderungen in der psychiatrischen Suchtkrankenhilfe und zeigt Perspektiven auf, wie mit einem Menschenbild, das auf Respekt und Würde gründet, auch „den Schwierigsten“ Hilfe auf der Grundlage gegenseitiger Verantwortung angeboten werden kann.
Unter dem Motto „Auch in Zukunft: Gut beraten“ fand im November in Mainz der erste Kongress der 2004 gegründeten Deutschen Gesellschaft für Beratung e.V. zu fachlichen und gesellschaftspolitischen Perspektiven für Beraterinnen und Berater statt.
Depressiv im umgangssprachlichen Sinne ist jede/r einmal. Fachleute nennen das depressive Verstimmung. Und die gehört ebenso zum Leben dazu, wie die "Flugzeuge im Bauch", wenn wir verliebt sind.