Skip to main content
Niedergelassene DGVT

Ziele der Vergütungsreform Auswirkungen auf die Psychotherapie: angemessene Vergütung je Zeiteinheit und Zeitkapazitätsgrenzen [1]

Ginge man nach den Protesten gegen die Vergütungsreform, gäbe es nur Verlierer. Wenn man aber berücksichtigt, dass die Regelleistungsvolumina (RLV) nicht mit dem Umsatz gleichzusetzen sind, dass zusätzliche Umsätze mit Leistungen außerhalb der RLV gemacht werden können und das ein beträchtlicher Teil der Umsätze in Rückstellung geparkt sind, täuscht der Eindruck.

Allerdings ist es auch richtig,  dass es unbeabsichtigte Umsatzeinbrüche bei den grundversorgenden Arztgruppen gibt, die fast …

Europa

Österreich muss Bedarfsplan nachbessern

Österreich muss seine Bedarfsplanung für ambulante ärztliche Leistungen nachbessern. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden und verwarf Regelungen, wie sie heute existieren, als "inkohärent".

In Österreich bedarf die Errichtung eines selbständigen Ambulatoriums mit angestellten Ärzten einer vorherigen behördlichen Genehmigung. Diese kann nur erteilt werden, wenn das bereits bestehende Versorgungsangebot, insbesondere durch Vertragsärzte, nicht ausreicht. Der EuGH begründete sein …

Ärzte in der DGVT

Neue Informationsplattform für Vertragsärzte und Kassenärztliche Vereinigungen zum Thema Codierung

„Wir wollen feststellen, ob es bundesweit Bemühungen von Krankenkassen gibt, die Diagnosecodierung von Vertragsärzten zu manipulieren.“ Das hat der Vorstandsvorsitzende des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland (ZI), Dr. Andreas Köhler, gesagt. Deshalb hat das ZI die Website ZI-Observatorium eingerichtet. Diese soll eine Informationsplattform für Vertragsärzte und Kassenärztliche Vereinigungen zum Thema Codierung werden. Ärzte können hier …

Rosa Beilage 2/2009

Klage Hotline für PatientInnen

Mit der neuen Honorarordnung sind einige Ärzte so unzufrieden, dass sie PatientInnen zur Vorkasse bitten oder eine Behandlung ablehnen. Dagegen sollen sich KassenpatientInnen zur Wehr setzen: Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat eine kostenlose Hotline eingerichtet, an die sich verärgerte PatientInnen wenden sollen. Die AWO leitet die Beschwerden an die Krankenkassen weiter. Versicherte können sich auch direkt an ihrer Kasse wenden.

Aufgrund gehäufter Medienberichte über abgelehnte oder zur Vorkasse …

KV

Aktuelle Broschüre der KVB

Eine aktuelle Broschüre der KVB, die gute Infos und Zahlen zur psychotherapeutischen Versorgung bietet, ist unter folgender Adresse im Netz zu finden:

http://www.kvb.de/fileadmin/data/dokumente/2_Praxis/Service___Beratung/2.4.2_Fachinfo_aktuell/PTV-Broschuere_RZ_final-V11.pdf
Aktuell

Rosa Beilage zur VPP 2/2009 erschienen

Landesberichte Baden Württemberg

Bericht der Landesgruppe Baden-Württemberg (Rosa Beilage zur VPP 2/2009)

Psychotherapeutenkammer: Im März 2009 fand einezweitägige VV statt mit Beginn am Freitagnachmittag und wechselnder Gruppenarbeit zu einzelnen Fragestellungen (gefragt waren u.a. Visionen für die Zukunft der Kammerarbeit) und einem gemeinsamen Abendessen von Kammerdelegierten sowie einigen Mitarbeitern der Geschäftstelle. So bestand die Möglichkeit, sich auch außerhalb der eigenen Fraktionen oder Ausschüsse besser kennen zu lernen. Die aktuelle VV trifft sich in dieser Zusammensetzung noch ein …

Landesberichte Bayern

Bericht der Landesgruppe Bayern (Rosa Beilage zur VPP 2/2009)

Kammerarbeit

Bei der letzten Delegiertenversammlung (DV) der Kammer am 2.4.09 konnte ein zusätzlicher 14. Bundesdelegierter für den Deutschen Psychotherapeutentag gewählt werden. Die Versammlung verständigte sich – ohne Gegenkandidat – auf Dr. Klaus Stöhr, Ltd. Psychologie im Klinikum Ingolstadt, von der Wahlliste der Krankenhauspsychotherapeuten, die mit der DGVT in der DV zusammenarbeitet. Klaus Stöhr kann damit als weiterer Angestellter die bayerische Kammer beim DPT vertreten.

Im …

Landesberichte Berlin

Bericht der Landesgruppe Berlin (Rosa Beilage zur VPP 2/2009)

Informationsveranstaltung „Möglichkeiten und Gefahren der Neuen Versorgungsformen“

In Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin wurde am 12.3.2009 eine Informationsveranstaltung zu den Möglichkeiten und Gefahren der Neuen Versorgungsformen durchgeführt.

In der Einführung skizzierte Professor Dr. Armin Kuhr die gegenwärtige gesundheitspolitische Situation. Er zitierte den Abteilungsleiter aus dem Bundesgesundheitsministerium, Knieps, der die Meinung vertritt, dass „die spezialisierte …

Aktuell

Bundestag genehmigt Heroin-Therapie für Schwerstabhängige

Schwerstabhängige erhalten künftig künstliches Heroin auf Rezept. Nach jahrelangem Streit beschloss der Bundestag am 28.05. in freier Abstimmung mehrheitlich einen von der SPD initiierten Antrag. Das Gesetz erhielt 349 Ja-Stimmen bei 298 Gegenstimmen und 3 Enthaltungen. Nur die Union lehnte den Vorschlag ab. Das Diamorphin sollen Menschen in speziellen Einrichtungen unter staatlicher Aufsicht bekommen, wenn sie seit mindestens fünf Jahren abhängig sind, mindestens zwei erfolglose Therapien …