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Elisabeth Schneider-Reinsch und Heiner Vogel

Anträge auf Veränderung der Bewilligungsschritte für Verhaltenstherapie abgelehnt!

Wir hatten bereits in den letzten Heften darüber berichtet (VPP 4/01, S. 783): seit über einem Jahr läuft ein Antrag auf Änderung der Bewilligungsschritte (statt bisher 45-15-20 auf 50-30) und der Bewilligungshöchstzeiten für die ambulante Verhaltenstherapie (auf 100 Stunden) beim Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen. Der zuständige Arbeitsauschuss des Bundesauschusses hatte den Antrag zunächst zurück geschickt und gebeten, ihn anhand eines Fragenkataloges differenzierter zu begründen …

bvvp

Aufruf zu Petitionen an den Deutschen Bundestag

Freiburg, den 18.11.99

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

die ambulante Psychotherapie ist mit dem Psychotherapie-Budget '99, seiner Umsetzung in den KVen, und der bisherigen Weigerung der Krankenkassen zur Budgetaufstockung in einem Maße bedroht wie nie zuvor:

Bei einem - bundesweit gemitteltem Punktwert von unter 5 Pf im Jahr '99 beträgt bei Vollauslastung mit GKV-Patienten (30 Behandlungsstunden bzw. 45 Arbeitsstunden pro Woche) im Schnitt unser Brutto-Einkommen '99: 26 000;- bis 36 …

Dr. Martin H. Stellpflug, M.A. (Lond.)

Auskunftspflichten gegenüber Krankenkassen

Immer häufiger erreichen auch den Psychotherapeuten Anfragen verschiedener gesetzlicher Krankenkassen unter dem Betreff "Anfrage bei Fortbestehen der Arbeitsunfähigkeit". Um gegebenenfalls Maßnahmen z. B. zur Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit einleiten zu können, bitten die Kassen die psychologischen Psychotherapeuten um Auskünfte zum Versicherten/Patienten. Zu klären ist, inwieweit die Therapeuten verpflichtet sind, entsprechende Auskunft zu geben.

Michael Jung, Köln

Berufsständische Versorgung in Versorgungswerken

1. Wesen und Bedeutung

Für bestimmte Angehörige der Freien Berufe existiert in Deutschland ein eigenständiges, öffentlich-rechtliches Alterssicherungssystem - die berufsständische Versorgung oder die berufsständischen Versorgungswerke. Sie erfassen als Mitglieder im Rahmen der Pflichtmitgliedschaft aufgrund Landesrecht die Angehörigen der sogenannten klassischen Freien Berufe, also Ärzte, Apotheker, Architekten, Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater beziehungsweise Steuerbevollmächtigte, …

Dr. Walter Andritzky

Brauchen psychologische Sachverständige ein Zertifikat des BDP?

Im Report Psychologie 4/2001 berichtet der BDP davon, Namenslisten von Psychologen mit dem ausserordentlich kostspieligen Zertifikat Fachpsychologe für Rechtspsychologie an offizielle Stellen weiterzugeben, 'damit für diese mehr Sicherheit bei der Berufung von qualitativ gut ausgebildeten Sachverständigen entstehen kann.

Dr. Frank Roland Deister, für den Berufsverband der Vertragspsychotherapeuten

Der neue EBM 2000 plus

Vorbemerkung der Redaktion: Der im November vorgelegte Entwurf für einen neuen einheitlichen Bewertungsmaßstab ambulanter vertragsärztlicher Leistungen (EBM) wird eine grundlegende Veränderung der Gebührenstrukturen (Einzelleistungsverzeichnis) im ambulanten Bereich mit sich bringen.

Ulrich Grintsch, Frankfurt am Main

Die Absicherung der niedergelassenen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in der gesetzlichen Rentenversicherung

Strukturprinzip und Organisation der gesetzlichen Rentenversicherung

Die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung haben Körperschaftsstatus (§ 29 Abs. 1 SGB IV). Sie sind mitgliedschaftlich organisierte rechtsfähige Verbände des öffentlichen Rechts, die staatliche Aufgaben mit hoheitlichen Mitteln unter staatlicher Aufsicht wahrnehmen und durch staatlichen Hoheitsakt entstanden oder anerkannt sind und denen das Recht auf Selbstverwaltung zusteht (Ruland, 1990 ).

Die Selbstverwaltung kann …

Dipl.-Psych. Werner Lemisz, Köln

Ein neuer EBM-Entwurf! Der grosse Wurf?

Der einheitliche Bewertungsmaßstab (EBM) ist die Klassifikation zulässiger ärztlicher/psychotherapeutischer Leistungen im Rahmen der ambulanten vertragsärztlichen Leistungen.

Berufsbild KJP / PP

Engagement für Niedergelassene Therapeuten verstärkt

Ein großer Verband wie die DGVT mit annähend 5000 Mitgliedern und einer langen Geschichte beheimatet sehr unterschiedliche Interessen und Ziele. Immer wieder erhalten wir von Mitgliedern die Rückmeldung, dass wir uns (in der offiziellen Verbandspolitik) zu wenig um die Niedergelassenen kümmern bzw. deren Interessen nicht nachhaltig genug vertreten.

Berufsbild KJP / PP

F.D.P.-Gesetzentwurf und Bundesratsinitiative zur Vergütung psychotherapeutischer Leistungen

(dk) Am 11. Mai 2000 wurde im Bundestag ein von der F.D.P. eingebrachter Gesetzentwurf zur "Sicherung einer angemessenen Vergütung psychotherapeutischer Leistungen im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung" in erster Lesung behandelt.