Klinisch-psychologische Tätigkeitsbereiche im somatischen Akutkrankenhaus gewinnen zunehmend an Bedeutung. Komplexe und langwierige medizinische Behandlungen sind häufig mit teils umfangreichen psychischen Belastungen und Folgen für die betroffenen Patient*innen verbunden.
Die Corona-Krise trifft Arme besonders hart. Dennoch warten Menschen, die auf existenzsichernde Leistungen wie Hartz IV angewiesen sind, noch immer auf angemessene Unterstützung. Gemeinsam mit Campact, Foodwatch und weiteren Partnern sammelt der Paritätische Gesamtverband ab heute Unterschriften, damit sich das ändert. Jetzt mitmachen!
Ein breites Bündnis psychotherapeutischer Verbände kritisiert die im Gesundheitsversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz (GVWG) vorgesehene Anfügung im SGB V, §136a, Absatz 6. In einer neuen Richtlinie sollen erstmals einrichtungsbezogene Vergleiche anhand von so genannten Qualitätsindikatoren festgelegt werden und so ein öffentliches Benchmark der Praxen begründet werden. Die Verbände sprechen sich grundsätzlich für eine Verbesserung der Transparenz und Qualität in der Versorgung aus. Das geplante Vorgehen jedoch berge erhebliche Risiken und werde im Bereich der ambulanten Psychotherapie keine Wirkung im Sinne einer Sicherung der Qualität hervorbringen.
Die Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) e.V. und ihre Fachgruppe Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie halten den von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf zur Verankerung der Rechte von Kindern im Grundgesetz für unzureichend. Um den Grundgedanken und Zielen der UN-Kinderrechtskonvention gerecht zu werden, wäre eine stärkere Formulierung des Grundgesetzartikels notwendig.
Beim ersten digitalen DPT, der am 13. und 14. November 2020 stattfand, diskutierten die Delegierten wichtige Weichenstellungen für die neue Musterweiterbildungsordnung (MWBO), die im Frühjahr nächsten Jahres verabschiedet werden soll. Verabschiedet wurde eine Ergänzung der MWBO um den Bereich Sozialmedizin.
Der Paritätische Gesamtverband hat aktuell den Armutsbericht 2020 vorgestellt. Er enthält Analysen zur Einkommensarmut in Deutschland insgesamt, den Bundesländern und Regionen, aber auch zu besonderen Armuts-Risikogruppen. Ein eigenes Kapitel ist den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Einkommensarmut gewidmet. Mit 15,9 % hat die Armut 2019 in Deutschland ein trauriges Rekordhoch erreicht. Rechnerisch 13,2 Millionen Menschen lebten unterhalb der Armutsgrenze, darunter 2,8 Millionen Kinder. Alles deutet darauf hin, dass die Corona-Pandemie die Armut und soziale Ungleichheit noch einmal verschärft. Mehr denn je braucht es daher jetzt eine Armutspolitik, die vorhandene finanzielle Mittel zur Armutsbekämpfung …
Mit entsprechenden Handlungsempfehlungen beteiligt sich die Fachgruppe Psychosoziale Versorgung der DGVT an einem Projekt der Aktion psychisch Kranke (APK).